

|
I. MÉLODIE DU PRINTEMPS (Frühlingsmelodie)
Christian Sinding (1856-1941) Frühlingsrauschen op. 32 Nr. 3 für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Gustav Lange (1830-1889) ‚Chanson des Fleurs‘ op. 39 für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Franz von Blon (1861-1945) ‚Frühlings Einzug‘ Marche für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Wilhelm Czernik (19.Jh) ‚Rève du Printemps‘ Valse für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Francois Joseph Gossec (1734-1829) Gavotte für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Charles Clarke (19.Jh) ‚Chemins fleuris‘ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Robert Schulenburg (19.Jh) ‚Frühlingsahnen‘ Serenade für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Louis Grossmann (um 1850 - ?) Czardas für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
PAUSE
Charles Émile Waldteufel (1837-1915) ‚La Pluie d’Or‘ Valse für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Edvard Grieg (1843-1907) Erotik op. 43 Nr. 5 An den Frühling op. 47 Nr. 6 für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Robert Naef (19.Jh.) ‚Matin printanier‘ Valse für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Joseph Rixner (1902-1973) Bagatelle für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Giulio di Micheli (1899-1940) ‚Canzon di Maggio‘ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Louis Ganne (1862-1923) ‚Extase‘ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Willy Koester (1902-1957) ‚Le Paon d’Or‘, Scènes de Ballet für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Frühlingsmelodie Kaum etwas hat die Künstler aller Zeiten in eine solch positive Euphorie versetzt wie der Frühling. Die Jahreszeit des Neuanfangs der Natur, des Aufbruchs und der verliebten Gefühle war immer wieder Inspiration für herrliche Musik und hinreißende Literatur. Das Quatuor Romantique hat aus dem reichen Fundus der hochromantischen Frühlingsmusik einen schwärmerisch-schönen Abend zusammengestellt, in dem die Wunder der Natur hymnisch beschworen werden. Doch eins wussten die Künstler der Romantik genau: hinter allem Aufruhr der Gefühle lauern auch die Dämonen der Vergänglichkeit. Und so mischt sich auch ein wenig Wehmut in das heitere Programm. |
|
Giacomo Meyerbeer (1791-1864) Fantaisie sur motifs de l’Opéra ‘Robert le Diable’ pour Violon, Violoncelle, Harmonium et Piano
Lesung: Arthur Rimbaud Gedichte aus: «Aufenthalt in der Hölle»
Félix Alexandre Guilmant (1837-1911) ‘Prière’ für Harmonium und Klavier
Lesung: Rainer Maria Rilke aus: «Stundenbuch»
Charles Gounod (1818-1893) ‘Les Cloches de Notre Dame’, Intermezzo für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Lesung: Stephane Mallarmé «Gedicht I»
Camille Saint-Saens (1835-1921) ‘Mon coeur s’ouvre a ta voix’ aus der Oper ‘Samson et Dalila’ Für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Lesung : Mallarmé Gedicht II
Jules Massenet (1842-1912) Grande Valse de l‘opéra ‘Le Roi de Lahore’ pour Violon, Violoncelle, Harmonium et Piano
PAUSE
Erich Wolfgang Korngold (1897-1957) Fantasie über Motive aus der Oper ‘Die tote Stadt‘ Für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Lesung: Charles Rodenbach aus «Bruges, la morte»
Camille Saint-Saens (1835-1921) Danse Macabre pour Violon, Violoncelle, Harmonium et Piano
Lesung: Oscar Wilde «Sätze und Lehren zum Gebrauch der Jugend»
Jacques Offenbach (1819-1880) ‘De ma Marmotte’ Große Fantasie für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
„Die neuste Mode“ war der Titel der Zeitschrift, die der Pariser Literat Stéphane Mallarmé seit 1876 herausgab. Der extravagante Dichter lud jeden Donnerstag berühmte Zeitgenossen in seine Wohnung zum Salon ein. Dort wurde vorgelesen und diskutiert, vor allem aber auch sehr viel getrunken. Der berühmte Absinth, der milchig-grüne Anisschnaps, trug viel zur Inspiration bei. Der Autor Thomas Höft hat wunderschöne Gedichte und Geschichten aus dieser Zeit zusammengestellt – von den experimentellen Gedichten Rimbauds und Mallarmés über die morbid melancholischen Phantasien aus dem „Toten Brügge“ von Georges Rodenbach bis hin zu den bösartig-klugen Aphorismen Oscar Wildes. Sie entführen in eine Welt, wie wir sie von den Bildern van Goghs, Monets oder Toulouse-Lautrecs kennen. Es war eine leidenschaftliche Welt, in der die Künstler um ihre Freiheit rangen und Konventionen über Bord warfen. Sie hatten kein Geld, aber Ideale. Erst sehr viel später wurden die Künstler, die Mallarmé in seinem Wohnzimmer versammelte, nicht verachtet, sondern in ihrer Bedeutung erkannt. Die Impressionisten wurden verspottet, Oscar Wilde eingesperrt – heute gehören alle zum Welterbe der Kunst. Übrigens gingen die Pariser Komponisten jener Zeit eben so rauschhaft zu Werke wie ihre schriftstellernden Kollegen. Meyerbeer, Gounod, Offenbach und Massenet feierten jedoch schon zu Lebzeiten Triumphe. Sie liefern den „Soundtrack“ einer Epoche.
|
|
III. SONGES D’HIVER ET DU NOËL (Winterträume)
Hans Zander (1905-1985) ‚Sons du Nord‘ Valse für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Johannes Brahms (1833-1887) Rhapsodie Nr. 2 op. 79 für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Gabriel Pierné (1863-1937) Sérénade für Violine, Violoncello und Klavier
Max Heinecke (1863-1929) ‘Valse Romantique’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Sergej Rachmaninoff 1873-1943) Prélude op. 3 für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Anton Rubinstein (1829-1894) ‚Musique des Sphères‘, Intermezzo für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Paul Lincke (1866-1946) ‚Herbststimmung‘ Walzer für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
PAUSE
Engelbert Humperdinck (1854-1921) Waldszene aus ‚Hänsel und Gretel’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Charles Émile Waldteufel (1837-1915) ‘Les Patineurs’, Walzer für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Johnny Heykens (1884-1945) Ave Maria für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Siegmund Schneider (19.Jh) Marche de Noël für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Julius Hartmann (1836-1910) ‚Potpourri Noëlesque' für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Peter Tschaikowski (1840-1893) Marche de ‚Casse–Noisette’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Ernst Koedel (19.Jh) ‚Joyeux Noël’, Grosse Fantasie für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Adolphe Adam (1803-1856) ‘Cantique de Noël’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Herbst und Winter boten den Komponisten der Hochromantik willkommenen Anlass, ihre Fähigkeiten zur Beschreibung von Landschaften und Stimmungen ganz auszuleben. Sind diese von Stürmen durchtosten, vor Kälte klirrenden oder mit Schnee bestäubten Jahreszeiten doch wie geschaffen, sie in Musik abzubilden. Das Quatuor Romantique bietet zwei Programmvarianten an: Entweder kann man sich mit Waldteufels „Schlittschuhläufern“ und Aubers „Feenzauber“ in eine idyllische, leuchtende Winterwelt entführen lassen oder wird mit Tschaikowsky und Adolphe Adam schon ganz auf Weihnachten eingestimmt.
|
IV. SONS DE LA NUIT (Nachtgesänge)
Part I – LA NUIT ROMANTIQUE (Die romantische Nacht)
Daniel Francois Esprit Auber (1782-1871) Ouverture zum Ballet ‚Le Lac des Fées‘ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Anton Rubinstein (1829-1894) ‚Rève Angelique‘ op. 10 Nr. 22 für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Brian Richards-Zimmer (ca.1880/90) ‚Evensong of the Birds‘ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Paul Lincke 1866-1946) Luna-Walzer für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Ignace Paderewski (1860-1941) Nocturne op. 16 Nr. 4 für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Gabriel Pierné (1863-1937) Sérénade pour Violon, Violoncelle, Harmonium et Piano
Jacques Offenbach (1819-1893) ‘La Barcarolle’ Valse pour Violon, Violoncelle, Harmonium et Piano
Peter Tschaikowski (1840-1893) Polonaise aus der Oper ‚Eugen Onegin’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Alfons von Czibulka (1842-1894) ‘Songe d’Amour après le bal’, Intermezzo op. 356 für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Carl Bohm (1844-1920) ‚Still, wie die Nacht’ Liebeslied für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Adolpha Le Beau (1850-1927) Wiegenlied op. 24 Nr. 3 für Violoncello und Klavier
Oscar Fetras (1854-1931) ‚Mondnacht auf der Alster‘, Walzer für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
PAUSE
Part II – LA NUIT SOMBRE (Die finstere Nacht)
Friedrich Kuhlau (1786-1832) Ouverture zur Oper ‚Der Erlenhügel‘ op. 100 für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Robert Frimel (ca.1900) ‚Crépuscule‘ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Adagio (aus der ‚Mondscheinsonate‘) für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Max Rhode (1883-?) ‚Elfengeflüster‘ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Francis de Bourbignon (1890-1961) ‘Songes Fantasques’ Scherzo für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Johannes Brahms (1833-1887) Rhapsodie Nr. 2 op. 79 für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Heinrich Marschner (1795-1861) Ouverture zur Oper ‚Der Vampyr‘ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Bertram Lüling (ca.1900) ‚Walpurgisnacht‘, Suite in vier Teilen op. 101 für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Nachtgesänge Wenn die Sonne versinkt und der Mond auf den Plan tritt, ist alles anders, ist alles möglich. Die Nacht ist die Zeit der Gefühle, und so haben sich alle großen Komponisten der Spätromantik darangemacht, die Stimmungen der Traum- und Sternenwelt in Töne zu setzen. Das Quatuor Romantique versammelt die schönsten Nachtbilder und stößt dabei in zwei verschiedene Welten vor: die beiden Seiten der Dunkelheit. Im ersten Teil erklingen die liebestrunkenen Sehnsuchtsmelodien, von Offenbachs Hymne an die „Liebesnacht“ bis zu Oscar Fetras’ schwärmerischer „Mondnacht auf der Alster“. Der zweite Teil ist den geheimnisvollen, dunkeln Aspekten der Nacht gewidmet, wenn die Geister zur „Walpurgisnacht“ rufen oder Heinrich Marschners „Vampyr“ sich anschickt, die Welt zu bedrohen. |
V. LES FEMMES FORTES (Die Starken Frauen)
Gaetano Donizetti (1797 – 1848) Ouverture zur Oper ‘Eleonora’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Jules Massenet (1842 – 1912) Fantasie sur motifs de l’Opéra ‘Thais’ pour Violon, Violoncelle, Harmonium et Piano
Vincenzo Bellini (1801 – 1835) Ouverture zu ‘La Norma’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Giacomo Meyerbeer (1791 – 1864) ‘L’Africaine’, Reminiscences de l’Opéra pour Violon, Violoncelle, Harmonium et Piano
Louis Joseph Ferdinand Hérold (1791 – 1833) Ouverture de l’Opéra ‘La Fiancée de Marbre’ pour Violon, Violoncelle, Harmonium et Piano
Amilcare Ponchielli (1834 – 1886) ‘La Gioconda’ Grande Fantasie für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
PAUSE
Gioacchino Rossini (1792 – 1868) Ouverture zur Oper ‘L’Italiana in Algeri’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Jacques Fromental Halévy (1799 – 1862) ‘La Juive’, Grande Fantasie sur motifs de l’Opéra pour Violon, Violoncelle, Harmonium et Piano
Charles Gounod (1818 – 1893) ‘La Reine de Saba’, Suite de Ballet pour Violon, Violoncelle, Harmonium et Piano
Giacomo Puccini (1858 – 1924) ‚La Tosca’ Scènes pour Violon, Violoncelle, Harmonium et Piano
Jules Massenet (1842 – 1912) ‚Hérodiade’ Fantasie-Mosaique pour Violon, Violoncelle, Harmonium et Piano
Richard Wagner (1813 – 1883) ‚Isoldes Liebestod’ aus der Oper ‚Tristan und Isolde’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Die starken Frauen Sie sind die großen Heldinnen der Opernbühne: Norma und Isolde, Tosca und Gioconda. Die großen Komponisten der Romantik haben ihnen Denkmäler aus Tönen gesetzt, und das Quatuor Romantique führt sie jetzt zusammen, die Tragödinnen und großen Liebenden, die Siegerinnen und die Vernichteten. Ein Abend der ganz großen Gefühle, den Thomas Höft mit den Geschichten der Frauen, denen die Musik gewidmet ist, ergänzt. Aber nicht nur was den Frauen in den Opern passiert, kann man dabei erfahren, sondern auch, was die großen Komponisten Bellini und Wagner, Verdi und Puccini in ihrem eigenen Leben von starken Frauen erfuhren. Denn so manche Opernfigur hatte ihr Vorbild tatsächlich in echten Personen – den starken Frauen der Wirklichkeit. |
VI. LES ALLEMANDS ET LA FRANCE (Deutsche und Franzosen)Richard Wagner und deutsch-französische Animositäten
Richard Wagner (1813 – 1883) Ouverture zur Oper ‚Rienzi’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Heinrich Marschner (1795 – 1861) Ouverture zur Oper ‚Hans Heiling’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Giacomo Meyerbeer (1791 – 1864) Fantaisie sur motifs de L’Opéra ‚Robert le Diable’ pour Violon, Violoncelle, Harmonium et Piano
Conradin Kreutzer (1780 – 1849) Ouverture zur Oper ‚Das Nachtlager in Granada’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Richard Wagner (1813 – 1883) ‚Am stillen Herd’ Lied des Beckmesser aus der Oper ‚Die Meistersinger von Nürnberg’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Friedrich von Flotow (1812 – 1883) Ouverture zur Oper ‚Indra’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Charles Émile Waldteufel (1837 – 1915) ‘Toujours ou Jamais’, Grande Valse pour Violon, Violoncelle, Harmonium et Piano
PAUSE
Richard Wagner (1813 – 1883) ‚Der Nibelungen Flammenzeichen’ Grosse Fantasie über Themen aus Richard Wagners Bühnenweihfestspiel ‚Der Ring des Nibelungen’ (arr. Weninger) für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Ignaz Heinrich Brüll (1846 – 1907) Ouverture zur Oper ‚Das goldene Kreuz’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Eugen d’Albert (1864 – 1932) Fantasie über Motive aus der Oper ‚Izeyl’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Carl Goldmark (1830 – 1915) Vorspiel zum 3. Akt der Oper ‚Das Heimchen am Herd’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
E. Bach (19. Jh.) Ouverture zur tragischen Oper ‚Hamlet’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Richard Strauss (1864 – 1949) Walzerfolge aus ‚Der Rosenkavalier’ für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier
Bei ihm ging es immer ums Extrem. Er wurde und wird geliebt oder gehasst, gleichgültig lässt er kaum jemanden: Richard Wagner ist sicherlich einer der umstrittensten Künstlerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Das Quatuor Romantique forscht dem Komponistengenie auf ungewöhnliche Art und Weise nach. Es nimmt den Romantiker Wagner in den Blick und zeigt dessen große Vorgänger Marschner, Kreutzer oder Meyerbeer, die in ihren romantischen Opern Themen und Stimmungen prägten, die Wagner später aufgriff. Dass Wagner selbst diese Bezüge oft genug verleugnete und gerade den jüdischen Komponisten Meyerbeer schmähte, hat eine bis heute verzerrte Sichtweise verursacht. Das Quatuor Romantique lässt diese Zeit wieder aufleben, in der um die wahre Kunst so heftig gestritten und gerungen wurde, wie wohl nie mehr zuvor und danach und deutet schließlich mit Werken von d’Albert, Goldmark und Richard Strauss, wie eine neue Komponistengeneration ihre eigenen Konsequenzen aus dem ästhetischen Streit zog. |
