Le QUATUOR ROMANTIQUE
In die aufregende Zeit
der gründerzeitlichen Salons von Paris, London, Wien und Berlin entführt
das QUATUOR ROMANTIQUE seine Zuhörer. Um 1900 entstanden in der
vibrierenden Atmosphäre der Metropolen zahlreiche private Kreise, in denen
sich Freigeister und Künstler trafen, um zu diskutieren und sich zu
amüsieren. Und die Musik für diese Abende schrieben Komponisten wie der
hinreißende Jacques Offenbach oder die Walzerkönige Emile Waldteufel oder
Johann Strauß, deren freche und lustige Melodien zu den Hits der Zeit
wurden. Die Großstädter tanzten zu den Cottillons und Quadrillen oder
lauschten andächtig der neuesten Paraphrase über bekannte Opernmelodien. .
Diese Stimmung versucht
das QUATUOR ROMANTIQUE einzufangen und wieder aufleben zu lassen. Die vier
bekannten Musiker, die sich seit Jahren mit der historischen
Aufführungspraxis Alter Musik beschäftigen, haben die Musik des
freigeistigen Salons wiederentdeckt und in der ungewöhnlichen, für damals
typischen Besetzung Violine, Cello, Klavier und Harmonium interpretieren
sie bekannte als auch rare Stücke, die damals die Metropolen in einen
Taumel der Heiterkeit und der unbeschwerten Leichtigkeit versetzten, aber
auch den Aufbruch einer künstlerischen Avantgarde markieren. So verbindet
das QUATUOR ROMANTIQUE den Anspruch von authentischer Musikalität mit
bester Unterhaltung.
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Künstlerbiographien:
Vassili Voronin wurde in St.
Petersburg geboren und begann seine musikalische Ausbildung im Alter von
sechs Jahren an der Musikfachschule Rimskij-Korsakow. Diese setzte er am
Petersburger Konservatorium und an der Hochschule für Musik in Köln fort
und beendete beides mit Auszeichnung und Konzertexamen. Seine Ausbildung
vervollständigte er durch die Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen. Aus
zahlreichen Wettbewerben ging er als 1. Preisträger hervor und sammelte
seitdem wichtige Erfahrungen im Bereich Orchester und Kammermusik (Kölner
Kammerorchester, Schleswig-Holstein-Festivalorchester, Atrium-Quartett,
Aquila-Quartett). Im Quatuor Romantique folgte er 2008 Félix Shulmeister
als Violinist.
Der Cellist
Edward John Semon wurde in El Paso, Texas als Sohn eines Geigers
und einer Opernsängerin geboren an deren Musikschule er seinen ersten
Unterricht erhielt. Nach dem Highschool Abschluss übersiedelte er nach
Europa und studierte mit Mstislaw Rostropovich und Boris Pergamentschikow
in Basel und Köln, wo er 1984 die künstlerische Reifeprüfung ablegte. Seit
1984 ist er Dozent u.a. an der Clara-Schumann-Musikhochschule in
Düsseldorf und verfolgt eine intensive Lehr- und Konzerttätigkeit. Sein
vornehmstes Interesse gilt dem Barockcello. Diese Erfahrung, die er u.a.
in Ensembles wie ‚Das Neue Orchester’, ‚Collegium Cartusianum’, ‚Concerto
Köln’ u.v.a. zur Anwendung bringt,
kommt auch bei seiner Tätigkeit als Cellist beim Quator Romantique
dem Erarbeiten und bei der Herangehensweise an die Werke dem Klang des
Ensembles sehr zugute.
Markus Märkl begann im Alter von elf Jahren mit dem Klavierspiel.
Nach dem Abitur studierte er Orgel und Cembalo am Augsburger
Leopold-Mozart-Konservatorium, eine Spezialisierung für historische
Aufführungspraxis schloss sich an der Schola Cantorum Basiliensis bei
Jean-Claude Zehnder, Andreas Staier und Jesper Christensen an. Ein
dreijähriger Aufenthalt in Paris vervollkommnete anschließend seine
Ausbildung. Er unterrichtete an der Schola Cantorum Basiliensis und ist
seit 1995 regelmäßig Dozent auf Kursen in Crossen an der Elster in
Zusammenarbeit mit der Heinrich-Schütz Akademie Bad Köstritz. Markus
Märkls Konzerttätigkeit führte ihn durch Europa, nach Israel, Singapur,
Australien und in die USA. Solistisch und als Continuospieler arbeitet er
u. a. mit dem Ensemble La Fenice, Concerto Köln und dem Freiburger
Barockorchester zusammen. Außerdem ist er seit 1992 Begleiter des
Countertenors Andreas Scholl; mit ihm und mit Philippe Herreweghe, sowie
mit seinem Barock-Ensemble CordArte u. a. hat Markus Märkl zahlreiche CD-
und Rundfunkaufnahmen vorgelegt. Die Mitwirkung im Quatuor Romantique
stellt für ihn, nach intensiver Beschäftigung mit der Alten Musik, eine
„reizvolle Rückkehr ans Klavier“ dar.
Joachim Diessner wurde in Süchteln/Niederrhein geboren. Nach dem
Abitur studierte er zunächst Theologie, anschließend Gesang am Königlichen
Konservatorium in Den Haag, später bei Prof. Phillip Langshaw in Köln.
Bereits als Achtjähriger erhielt er Unterricht am Klavier, mit 13 Jahren
kam die Orgel als Instrument hinzu. Er verfolgte nach Abschluss des
Studiums zunächst eine Karriere als Sänger, wobei er als Countertenor
stets bemüht war, repertoiremäßig die eher enggesetzten Grenzen der Alten
Musik zu überschreiten. Engagements und Gastverträge führten ihn u. a. ans
Staatstheater Darmstadt sowie an die Opernhäuser Frankfurt, Konstanz und
Münster, wo er 1999 die Titelpartie in Jacques Offenbachs Operette La
Grande Duchesse de Gerolstein interpretierte. Er konzertiert regelmäßig
mit verschiedenen renommierten Ensembles auf dem Sektor der Alten Musik.
Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren seine Arbeit. Aber
auch Grenzgänge, wie z. B. seine Zusammenarbeit mit dem Pindakaas
Saxophonquartett, sind für ihn reizvolle und interessante
Betätigungsfelder. In den Jahren 1999 bis 2001 war er Künstlerischer
Leiter der „Internationalen Tage für Alte Musik“ in Brandenburg, von 2003
bis 2005 Referent für Alte Musik im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung
und des Pax-Festivals in Augsburg.
Seit geraumer Zeit beschäftigt er sich als Sammler und ausübender Musiker
mit dem Harmonium und setzt sich für eine Wiederbelebung des Repertoires
und eine Wiederentdeckung des Instruments an sich ein. Das führte im
Sommer 2005 zur Gründung des Ensembles Le Quatuor Romantique, das
es sich zum Ziel setzt, der umfangreichen und wertvollen Musikliteratur
des ausgehenden 19. Jahrhunderts neues Leben einzuhauchen und sie einem
breiteren Konzertpublikum wieder zu Gehör zu bringen. Nach erfolgreichen
Konzertauftritten in Köln, Augsburg u. a. liegen für das Ensemble
inzwischen Einladungen nach Duisburg, Wiesbaden, Augsburg, Knechtsteden
und, gemeinsam mit dem Autor
Thomas Höft, zu einer Rundfunkproduktion des SWR vor.
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wird, bitten wir um eine kurze Nachricht an:
info@quatuor-romantique.de.